persoenlich

Kundgebung am Frauentag

Paderborn (WV). Seit 1911 kämpfen Frauen am 8. März überall auf der Welt für Gleichberechtigung und Emanzipation. Ist es notwendig, auch 2020 dafür auf die Straße zu gehen? Die Initiatorinnen des Paderborner Bündnis für Frauenrechte meinen ja, denn noch immer haben Frauen oft nur in der Theorie die gleichen Rechte wie die Männer.

Paderborner Bündnis

Paderbornerinnen haben sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen, um gegen ungleiche Löhne, weibliche Altersarmut, gegen alltäglichen Sexismus und sexuelle Ausbeutung und Gewalt gegen Frauen sowie die Abschaffung des § 219a ihre Stimme zu erheben. Deshalb rufen sie am Sonntag, 8. März, zu einer Kundgebung auf dem Paderborner Marktplatz vor dem Dom auf. Von 11 Uhr an werden Paderbornerinnen aus Politik, Kirche, Gewerkschaften, Gesellschaft und Kultur dem Protest eine Stimme geben. Die Initiatorinnen sind kämpferisch: „Eine zukunftsweisende Gesellschaft ist nicht ohne uns, sondern nur mit uns möglich.“


Einige Initiatorinnen vom Paderborner Bündnis für Frauenrechte (von links): Elke Süsselbeck, Juliane Baxmann, Linnea Schuchert, Silvia Störmer und Daisy Höcker.

Quelle: Westfälisches Volksblatt, 5. März 2020