Reinhard

"Mit Middelhoff fing das Drama an. Mit Benko wurde es fortgesetzt. Über zehn Jahre Managementfehler kosten jetzt über 5000 Menschen ihren Job", bewertet Reinhard Borgmeier, Fraktionsvorsitzender der Linken im Paderborner Stadtrat, die Kahlschlagpläne des Warenhauskonzerns, "die gut 60 Beschäftigten in Paderborn können zunächst aufatmen. Entscheidend für den Erhalt des Kaufhof in Paderborn waren wohl die guten wirtschaftlichen Zahlen und die positive Bewertung des Handelsstandort Paderborn".

"Standortschließung hätte vor allem Freuen getroffen"ES Begruessung

"Nicht auszudenken, was eine Schließung in Paderborn für negative Auswirkungen auf die Westernstraße gehabt hätten", reagiert Elke Süsselbeck, Bürgermeisterkandidatin der Linken, erleichtert, "eine Standortschließung hätte vor allem Frauen getroffen, die, wie überall im Handel, die Mehrheit in der Belegschaft bilden."'

Die Linke fordert für die weitere Perspektive des Handelskonzerns mehr Mitspracherechte der Beschäftigten und der zuständigen Gewerkschaft Ver.di.

"Bei aller Freude in Paderborn sind unsere Gedanken aber auch bei den Beschäftigten der betroffenen Häuser in Bielefeld, Gütersloh und Osnabrück. Die Region ist schwer getroffen", so Süsselbeck abschließend.